{"id":1555,"date":"2017-03-07T09:07:55","date_gmt":"2017-03-07T08:07:55","guid":{"rendered":"https:\/\/nas.loo-archief.nl\/wp\/?page_id=1555\/"},"modified":"2017-03-07T09:07:55","modified_gmt":"2017-03-07T08:07:55","slug":"stiftung-loo-archiv","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.loo-archief.nl\/de\/stiftung-loo-archiv\/","title":{"rendered":"Stiftung Loo-Archiv"},"content":{"rendered":"<p>In 1958 wurde die Stiftung Loo-Archiv gegr\u00fcndet von Joost A.M. van der Loo (1907-1985), Juwelier aus Rotterdam und begnadeter Familienforscher. Das Ziel ist immer noch das gleiche:\u201c Die Belebung und Festigung der Familienbande des Stifters\u201c. So steht es geschrieben in der Satzung.<\/p>\n<h3>Aktivit\u00e4ten<\/h3>\n<p>Wie arbeitet die Stiftung im Hinblick auf dieses Ziel? Unter anderem durch das Verwalten eines umfangreichen Familienarchivs. Das ist die kollektive Erinnerung von und f\u00fcr Familien, und die Quelle, wo man erf\u00e4hrt wie man miteinander verwandt ist. Fotos, Nachrufe, Briefe, Zeugnisse und viele sonstige Dokumente ergeben ein Bild der Mitglieder der Sippe Van de\u00ae Loo im Lauf der Jahrhunderte. Ausserdem gibt es eine wachsende Sammlung von Familienportr\u00e4ts. Alles zusammen eine einmalige Informationsquelle f\u00fcr Familienmitglieder, aber auch f\u00fcr Familienforscher, die Informationen brauchen \u00fcber bestimmte Loo\u2019s. Daneben gibt es eine Bibliothek mit B\u00fcchern und Zeitschriften \u00fcber Genealogie, Heraldik und regionale Geschichte. J\u00e4hrlich erscheint eine Ausgabe der Familienzeitung Loo-Chronik, in einer Niederl\u00e4ndischen und einer Deutschen Ausgabe.<br \/>\nAlle f\u00fcnf Jahre gibt es einen sehr gut frequentierten Loo-Tag. Denn abgesehen vom Archiv gibt es noch zwei Aufgaben f\u00fcr die Stiftung:<br \/>\n* das F\u00f6rdern der Kontakte zwischen den Familienmitgliedern und<br \/>\n* verwalten und optimieren vom digitalen Stammbaum der Familie Van de(r) Loo<\/p>\n<h3>Organisatie<\/h3>\n<p>Eine grosse Gruppe freiwilliger Mitarbeiter ist im Einsatz. Die Verantwortung f\u00fcr Organisation und F\u00fchrung liegt beim Vorstand, bestehend aus Mitgliedern der Familie. Arbeitsgruppen und Beauftragte sorgen f\u00fcr die Ausf\u00fchrung. Es gibt Arbeitsgruppen f\u00fcr den Loo-Tag, f\u00fcr das Archiv, eine Arbeitsgruppe IT und eine Redaktion f\u00fcr die Loo-Chronik. Sehr wertvoll sind weiterhin die F\u00f6rderer, die mit ihrem j\u00e4hrlichen Beitrag die Erledigung dieser Aufgaben erst erm\u00f6glichen. F\u00f6rderer erhalten als Gegenleistung j\u00e4hrlich die Loo-Chronik und hin und wieder das digitale Rundschreiben mit den Neuigkeiten. Sie sind auch berechtigt zur Teilnahme an den Familienevents und sie erhalten Zugang zum digitalen Stammbaum.<\/p>\n<h3>Vorgeschichte<\/h3>\n<p>Familiensinn- und Bewusstsein gab es schon sehr lange in der Familie Van de\u00ae Loo. Der Hobbygenealoge A.F. van Beurden aus Limburg hatte Verbindung mit Familienmitgliedern, und so kam es zu den ersten Publikationen in 1899 in der Zeitschrift De Nederlandsche Leeuw, die es \u00fcbrigens immer noch gibt. Ein paar Jahre zuvor, in 1894, entwarf Van Beurden den ersten Familienstammbaum. In 1922 wurde der erste Familientag gehalten in Kleve. .<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1455\" src=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Hotel-Robbers-1922-Cleve-298x300.jpg\" alt=\"\" width=\"298\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Hotel-Robbers-1922-Cleve-298x300.jpg 298w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Hotel-Robbers-1922-Cleve-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Hotel-Robbers-1922-Cleve-768x774.jpg 768w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Hotel-Robbers-1922-Cleve.jpg 788w\" sizes=\"auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px\" \/><\/p>\n<p>Der Jurist und Historicus Leo van de Loo (1887-1958) aus Essen hat beigetragen zur Vertiefung der Erkenntnisse \u00fcber die Loo-Familie. Er hat dar\u00fcber zwei B\u00fccher herausgegeben (1918 und 1933), publizierte in 1933 die Erstausgabe der deutschen Loo-Bl\u00e4tter und ergriff die Initiative zur Gr\u00fcndung vom \u201eLoo-Verband\u201c. Seine politische Einstellung w\u00e4hrend des 2. Weltkrieges machte eine Zusammenarbeit mit den Niederl\u00e4ndischen Zweigen unm\u00f6glich.<br \/>\nNach dem Krieg war es Joost van der Loo, der tatkr\u00e4ftig \u2013 und jetzt unter niederl\u00e4ndischer Fahne \u2013 den Faden wieder aufnahm.<\/p>\n<h3>Stifter Joost van der Loo<\/h3>\n<p>Neben seinen Aufgaben als Eigner und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eins bekannten Juweliergesch\u00e4fts in Rotterdam und trotz seiner grossen Familie fand er Zeit f\u00fcr seine Passion: Familiengeschichte. Viele durchdachte Publikationen erschienen von seiner Hand. Im Vestischen Jahrbuch erschien in 1955 ein Artikel \u00fcber die m\u00f6gliche Abstammung der Loo\u2019s von der Familie Crampe. In 1965 erschien die Genealogie der Loo\u2019s in der wohlbekannten Ausgabe vom Nederlands Patriciaat ( das blaue Buch). Gerade noch vor seinem Tod erlebte er das freudige Ereignis: sein Lebenswerk erschien in zwei Ausgaben,\u201c die Genealogie der Herren Stecke \u201c. Aber auch die Damen Stecke haben hier ihren Platz. Eine dieser Damen war \u00fcbrigens die Ehefrau von Wessel vamme Loe ( ca, 1350), der Stammvater aller Loe\u2019s und Loo\u2019s. W\u00e4hrend seiner Lebenszeit hatte Joost ein umfangreiches Familienarchiv gesammelt. F\u00fcr das Ziel, hierf\u00fcr eine gute Struktur zu finden und daneben auch die Familienbande zu st\u00e4rken, hat er in 1958 die Stiftung Loo-Archiv ins Leben gerufen. Die ganze Familie ist ihm bis heute daf\u00fcr dankbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In 1958 wurde die Stiftung Loo-Archiv gegr\u00fcndet von Joost A.M. van der Loo (1907-1985), Juwelier aus Rotterdam und begnadeter Familienforscher. 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