{"id":1660,"date":"2017-03-07T21:01:29","date_gmt":"2017-03-07T20:01:29","guid":{"rendered":"https:\/\/nas.loo-archief.nl\/wp\/?page_id=1660\/"},"modified":"2017-03-07T21:04:31","modified_gmt":"2017-03-07T20:04:31","slug":"neun-jahrhunderte-familie-van-der-loo","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.loo-archief.nl\/de\/stammbaum\/neun-jahrhunderte-familie-van-der-loo\/","title":{"rendered":"Neun Jahrhunderte Familie van de(r) Loo"},"content":{"rendered":"<p>Diese Familie wird hier vorgestellt, sie geh\u00f6rt zu einem Geldern-Klevisches Geschlecht. Nicht alle, die den Namen Van de(r) Loo tragen sind miteinander verwandt. Es gibt z.B. eine Familie Van de Loo in Brabant mit einem ganz verschiedenen Ursprung. Die Stammhalter von diesem hier vorgestellten Geschlecht sind Bruen van den Loe ( ca. 1445-ca. 1509) und Itgen van Groesbeeck ( ca. 1450-ca.1519). Sie wohnten in Weeze, nicht weit von Kevelaer entfernt, und waren eine Grossfamilie. Bruen war verm\u00f6gend, allein schon seine L\u00e4ndereien waren 200 Ha. gross. Zugleich war er Richter in Weeze, d.h. er hatte den richterlichen Vorsitz bei allen \u00f6rtlichen Auseinandersetzungen. Sowohl Bruen wie auch Itgen stammten aus besonderen Familien, aber dar\u00fcber sp\u00e4ter. Zuerst wenden wir uns ihren Nachkommen zu. Sie wurden zu einer grossen Sippe, hier wird kurz ihre Entstehung erl\u00e4utert.<\/p>\n<h3>Wurzeln in Weeze und Asperden<\/h3>\n<p>Die Van de(r) Loo\u2019s sind eine typische grenz\u00fcberschreitende Familie. Ihren Ursprung haben sie in der Region beiderseits des Rheins, in den Niederlanden und in Deutschland, nahe bei Kleve. Dort lagen ihre Besitzt\u00fcmer, zuerst in Weeze, dank Bruen und Itgen, sp\u00e4ter in Asperden. Im 15. Und 16. Jahrhundert waren ihre diversen G\u00fcter, wie Abroeck, Overelve, Wickeren, Kleynvordt, Kroesenhof usw. die Einkommensgrundlage. Verschiedene Loo\u2019s besassen das Richteramt, und somit ein eigenes Siegel. Kriege, Wirtschaftskrisen und Erbteilungen waren der Anlass zum Verkauf. Anfang des 17. Jahrhunderts wird das Kapitel \u201eWeeze\u201c f\u00fcr unsere Familie mehr oder weniger abgeschlossen. Aber es gab einen unternehmungslustigen Loo, der ein neues Kapitel er\u00f6ffnete: am Ende des 16. Jahrhunderts zog Hendrick van den Loe nach Asperden, ehelichte die Tochter des M\u00fchlenmeisters, hatte die Chance, den M\u00fchlenbetrieb zu \u00fcbernehmen und brachte es zur Bl\u00fcte..<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-918\" src=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Aspermolen-schilderij-300x150.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Aspermolen-schilderij-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Aspermolen-schilderij.jpg 647w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zweige in Hassum und Kessel<\/h3>\n<p>Inzwischen hatte sich die Familie in der Gegend ausgebreitet, u.a. nach Hassum und Kessel. Von dort ging es weiter, zum Teil nach Westen, z.B. nach Dordrecht. Dort wurde im 18. Jahrhundert ein Van der Loo M\u00fcller, und Stammvater eines noch immer bl\u00fchenden Geschlechts. In ca. 1670 ehelichte Peter van den Loe Maria van Schevick, Erbin vom Schaerhof in Kessel, ein Dorf in der N\u00e4he von Asperden. Hier entstand ein neuer Zweig mit zahlreichen Nachkommen, u.a. in Ottersum und von dort sogar in die USA.<\/p>\n<h3>\u00a0Die Niersm\u00fchle in Asperden und Haus Roepaen in Ottersum<\/h3>\n<p>Die Franzosen brachten grosse Ver\u00e4nderungen. Napoleon enteignete alle Kl\u00f6ster, er brauchte das Geld um seine Kriege finanzieren zu k\u00f6nnen. So wurde auch die Asperm\u00fchle versteigert, denn sie geh\u00f6rte zum Nonnenkloster Grafenthal wie viele Besitzt\u00fcmer in der Gegend. Es war ein Gl\u00fcck, dass der damalige Erbp\u00e4chter, Engelbert van de Loo ( 1762-1830), die M\u00fchle kaufen und somit f\u00fcr die Familie erhalten konnte. Er verstarb ohne Nachkommen, Erbe war sein Neffe Wilhelm van de Loo ( 1805-1883) der die M\u00fchle weiter betrieb und daneben das Amt des B\u00fcrgermeisters inne hatte. Er bewohnte mit seiner Grossfamilie die grosse Villa Niersheim neben der Asperm\u00fchle. Von Ihm und seiner Frau gibt es noch lebensgrosse Portr\u00e4ts. Wilhelm\u2019s Vater, der j\u00fcngere Bruder von Engelbert, war Gerardus van de Loo (1755-1858). Er zog nach Ottersum und heiratete Maria van den Berg, Erbin des Hofguts Roepaen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-936\" src=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/De-Roepaan0000-300x198.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/De-Roepaan0000-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/De-Roepaan0000-768x507.jpg 768w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/De-Roepaan0000-1024x675.jpg 1024w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/De-Roepaan0000.jpg 1225w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-955\" src=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Gerardus-Wilhelmina-Wilhelm-226x300.jpg\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Gerardus-Wilhelmina-Wilhelm-226x300.jpg 226w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Gerardus-Wilhelmina-Wilhelm.jpg 451w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/p>\n<p>Gerardus wurde dort Grossgrundbesitzer. Es gibt noch ein monumentales Portr\u00e4t von Gerardus. Genauso monumental ist seine Grabst\u00e4tte, immer noch sehenswert auf dem Friedhof in Ottersum. Dieser Loo-Zweig mit Wurzeln in Ottersum sollte man unterscheiden von dem Zweig, der via Schaerhof in Kessel in Ottersum und Umgebung gelangte. Von diesem letzten Zweig gibt es immer noch Familienmitglieder dort in der Umgebung.<\/p>\n<h3>Steinfabrikanten in Geldern und Unternehmer in Venlo und Maasbree<\/h3>\n<p>Ein weiterer Bruder von Engelbert war Johann Heinrich van de Loo (1769-1838). Er zog von Asperden nach Wetten, dort pachtete er die M\u00fchle von Schloss Wissen. Der M\u00fchlenbetrieb machte ihn wohlhabend. Zeugnis davon bringt das monumentale Haus, das er in 1815 bauen liess, der M\u00fchle gegen\u00fcber. Es ist der Neum\u00fchlenhof und dieses Haus steht noch immer dort. Mit seiner Ehefrau hatte auch er zahlreiche Nachkommen. Ihr \u00c4ltester Sohn, Frans van de Loo ( 1807 \u2013 1875) heiratete Dora van Heukelum und wurde Steinfabrikant. Das hatte zur Folge, dass \u00fcber viele Generationen Van de Loo\u2019s Steinfabriken bewirtschafteten an den Ufern von Waal, Ijssel und Rhein. Sie wohnten in Bemmel, Dieren und Brummen, in Villen mit Namen wie Wohlgelegen. Villa Dora, Villa Beegram und Terre Neuve. Das ist inzwischen Geschichte. Ein j\u00fcngerer Bruder von Frans war Josef van de Loo ( 1813-1866). Er zog nach Venlo, heiratete und gr\u00fcndete Fa. Jos van de Loo, ein prosperierender Eisenhandel.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-958\" src=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Steenfabriek-Loowaard-bij-Duiven-300x150.jpg\" alt=\"\" width=\"346\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Steenfabriek-Loowaard-bij-Duiven-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Steenfabriek-Loowaard-bij-Duiven-768x384.jpg 768w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Steenfabriek-Loowaard-bij-Duiven.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 346px) 100vw, 346px\" \/><\/p>\n<p>Wieder ein anderer Bruder, Hubert van de Loo ( 1821-1861) heiratete eine Dame aus Maasbree mit viel Grundbesitz und Immobilien. Sie bauten der Kirche gegen\u00fcber ein Haus, bekamen Nachwuchs, und in der weiblichen Linie bl\u00fchen sie immer noch.<\/p>\n<h3>Medici in Koblenz<\/h3>\n<p>Es gab noch einen 4. Bruder neben Engelbert, Johann Heinrich und Gerardus: Carolus Josephus van de Loo ( 1777-1847). Dieser heiratete eine entfernte Verwandte aus Uedem, Johanna Wilhemina van de Loe. Auch er mauserte sich zum Grossgrundbesitzer und zum Ahnherr eines Loo-Zweiges, der immer noch in Deutschland bl\u00fcht. Dieser Zweig hat bis heute Generationen von Medici hervorgebracht, u.a. in Koblenz.<\/p>\n<h3>Der Zweig \u201eJan uyt Cleef\u201c<\/h3>\n<p>Unter all diesen Zweigen und verschwundenen Quellen gibt es einen Zweig, wovon die Verbindung zur Geldern-Klevischen Familie noch nicht gefunden wurde. Es gibt aber fundierte Hinweise, dass dieser Zweig auch zu unserer Sippe geh\u00f6rt. Jan van de Loo \u201euyt Cleef\u201cist hier der Stammvater, geboren ca. 1700 und gestorben in Millingen in 1779. Sein Sohn Petrus van der Loo veranlasste Zweige in Auburn, New York, Den Haag und in Emmerich, sie bl\u00fchen immer noch in den Niederlanden, Deutschland und USA, sowohl Van de Loo als auch Van der Loo.<\/p>\n<h3>\u00dcber den Familiennamen<\/h3>\n<p>Geneigte Leser werden die verschiedene Varianten im Familiennamen bemerkt haben: Van den Loe, Van de Loe, Van de Loo, Van der Loo. In alten Akten gibt es noch mehr Variationen, wie Van de Lohe, Van de Loh, Loe, usw. Das wundert uns nicht, denn Familiennamen waren noch nicht festgelegt. Das passierte erst , als das B\u00fcrgerregister eingef\u00fchrt wurde in 1815. Wie die Namen geschrieben wurden war auch nicht so wichtig, wichtiger war die Aussprache: LOO. Immer schon wurde der Name so ausgesprochen. Der damalige Pfarrer von Asperden begann ca. 1810 damit, alle T\u00e4uflinge mit Namen Van de Loe ins Taufbuch einzuschreiben mit dem Namen Van de Loo. Auch schon bestehende Namen hat er ver\u00e4ndert. Dadurch wurde der Name Van de Loo, obwohl in allen fr\u00fcheren Jahrhunderten es Van de(n) Loe gewesen war. Und wie war des Pfarrers Name? Nun, Peter van de Loo ( 1766-1840), auch Appelen-Piet genannt, denn sein Hobby war neue Apfelsorten zu z\u00fcchten im Garten des Pfarrhauses. Auch er war ein j\u00fcngerer Bruder von Engelbert und auch von ihm hing j\u00fcngst noch ein Portr\u00e4t im Pfarrhaus von Asperden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-930\" src=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/delicia-mea-233x300.jpg\" alt=\"\" width=\"233\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/delicia-mea-233x300.jpg 233w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/delicia-mea-768x987.jpg 768w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/delicia-mea-797x1024.jpg 797w\" sizes=\"auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px\" \/><\/p>\n<p>Dieses Portr\u00e4t wurde durch eine Feuersbrunst vernichtet, daraufhin hat die Stiftung Loo-Archiv mit der Unterst\u00fctzung vieler Familienmitgliedern ein neues Portr\u00e4t in Auftrag gegeben. Dieses h\u00e4ngt jetzt als Leihgabe der Familienstiftung im Collegium Augustinianum Gaesdonck in Goch, denn diese Einrichtung dankt sein Fortbestehen auch diesem Pfarrer Van de Loo.<\/p>\n<p>Der Name \u201eLoo\u201c bedeutet offene Lichtung im Wald und man findet es auch in Namen wie Hengelo, Almelo, Boekelo. Waren Bruen\u2019s Ahnen vielleicht Waldh\u00fcter oder F\u00f6rster? Nein, Bruen\u2019s Ahnen waren die stolzen Bewohner und Inhaber von Haus Loe in Marl bei Recklinghausen. Der n\u00e4chste Teil erz\u00e4hlt von Bruen und seine Verwandten.<\/p>\n<h3>Bruen\u2019s Vorfahren: die ritterlichen Van den Loe\u2019s<\/h3>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Stammvater Bruen hatte besondere Eltern, er war n\u00e4mlich der aussereheliche Sohn von Ritter Johan van den Loe (ca. 1405-ca. 1476). Dieser Johan war ein Vertrauter vom Herzog von Kleve und Haushofmeister vom gesamten herz\u00f6glichen Haushalt; er war jahrelang dessen Vertreter und Drost in den Liemers. Damals residierte Johan in der Burg in Zevenaar, dessen Fundamente unl\u00e4ngst gefunden wurden. Mit seiner Familie bewohnte er das ebenfalls verschwundene Schloss Enghuizen in Zevenaar.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-933\" src=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Kasteel-Enghuizen.-Kr.-62-afb.-17-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Kasteel-Enghuizen.-Kr.-62-afb.-17-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Kasteel-Enghuizen.-Kr.-62-afb.-17-768x572.jpg 768w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Kasteel-Enghuizen.-Kr.-62-afb.-17-1024x763.jpg 1024w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Kasteel-Enghuizen.-Kr.-62-afb.-17.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Sein Band mit dem herz\u00f6glichen Hause wurde gefestigt, da er in 1450 mit dem Herzog und anderen Edelleuten eine Pilgerreise machte nach Jerusalem, er wurde dort zum Ritter des Heiligen Grabes geschlagen. Zur Hochzeit seines Sohnes Wessel III mit Elisabeth van Beerenbroeck kaufte er in 1461 Schloss Wissen, heute immer noch im Besitz der Familie Von Loe. Diese Familie bl\u00fcht in Deutschland in einer freiherrlichen und in einer gr\u00e4flichen Linie. Es gibt auch einen Niederl\u00e4ndischen Zweig mit Namen De Loe und mit dem Titel Baron. Auch der adlige Zweig spricht den Namen aus: LOO. Aber zur\u00fcck zu Ritter Johan.<\/p>\n<h3>Verh\u00e4ltnis mit Abroeck<\/h3>\n<p>Wer Bruen\u2019s Mutter war, wissen wir nicht, aber es gibt eine Vermutung: ein M\u00e4dchen Van Abroeck, ebenfalls aus einer ritterlichen Familie. Bruen war zwar ausserehelich, aber er bekam den Familiennamen und das Wappen, eine Krampe. Als Lehen erhielt er den gr\u00f6ssten Besitz von Wissen, das Hofgut Abroeck bei Weeze. Wie wichtig dieser Besitz f\u00fcr die Familie war, erahnen wir aus der Tatsache, dass in alten schriftlichen Dokumenten regelm\u00e4ssig Namen auftauchen wie: Jan Seger van Abroeck, anstatt Van Loe. Es h\u00e4tte nicht viel gebraucht, oder diese Familie h\u00e4tte Van Abroeck geheissen, oder Van den Loe van Abroeck.<\/p>\n<h3>Wessel vamme Loe auf Haus Loe<\/h3>\n<p>Ritter Johan\u2019s Grossvater war Wessel vamme Loe, in alten Urkunden erw\u00e4hnt in den Jahren 1359-1378. Dieser Wessel ist der bisher \u00e4ltester bekannter Ahnherr, er heisst deshalb Wessel I. Wessel bewohnte die m\u00e4chtige, von Wassergraben umgebene Burg Loe in Marl. Seine Ehefrau war Hadewych Stecke, aus einem hochadligen Geschlecht. In allen Jahrhunderten gab es Kontakte zwischen den Von Loe\u2019s und die Van de\u00ae Loo\u2019s. Ein besonderer Nachweis dieser Verbundenheit war die Zusammenkunft beider Familien in Wissen in 2011, auch als Erinnerung daran, dass dieses Schloss genau seit 450 Jahren in der Familie ist.<\/p>\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-939\" src=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/De-kram-de-haak-het-anker.gif\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"256\" \/><\/h3>\n<h3>Stammen die Loe\u2019s ab von Crampe\u2019s?<\/h3>\n<p>M\u00f6glicherweise stammen die Loe\u2019s ab von der ritterlichen Familie Crampe. Wichtiger Hinweis: beide Familien f\u00fchren das gleiche Wappen: eine Krampe. Wessel vamme Loe ( WesselI) siegelte mit einer Krampe. Der Verlauf der Verwandtschaft zwischen beiden Familien ist noch nicht bekannt.Wir vermuten: der Grossvater von Wessel vamme Loe war wahrscheinlich Godeke Crampe., vermutlich der zweite Ehemann von Belia van den Loe, Erbin von Haus Loe in Marl. Zu der Zeit gab es keine festgelegten Familiennamen, und es war nicht ungew\u00f6hnlich, dass ein Ehemann sich nach dem Besitz seiner Frau nannte, vor allem wenn der Besitz nicht unerheblich war.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-962\" src=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Tekening-Haus-Loe.-Marl-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Tekening-Haus-Loe.-Marl-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Tekening-Haus-Loe.-Marl-768x575.jpg 768w, https:\/\/www.loo-archief.nl\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Tekening-Haus-Loe.-Marl.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h3>Ahnherrin Itgen van Groesbeeck<\/h3>\n<p>Sie war die Ehefrau von Bruen van den Loe und somit die Ahnherrin dieser Sippe. Deswegen wenden wir uns ihr zu. Itgen bracht erheblichen Besitz mit in die Ehe: zwei G\u00fcter in der N\u00e4he von Weeze, n\u00e4mlich Overelve und Kleynvordt. Sie hatte sie geerbt von ihrem Vater, Seger van Groesbeeck. Dieser Seger war ein ausserehelicher Sohn von Ritter Johan van Groesbeeck, Herr von Heumen, Malden und Beek, und in 1403 belehnt mit Schloss Kalbeck an der Niers, zwischen Goch und Weeze. Itgen\u2019s Grossvater, Johan van Groesbeeck, hatte eine Mutter aus der Familie Van der Straten und eine Urgrossmutter aus der Familie Van Kleef. Itgen\u2019s Herkunft ist genauso interessant wie Bruen\u2019s- Vielleicht passten sie deswegen so gut zueinander. Auf jeden Fall hat diese Ehepaar ein festes Fundament gelegt f\u00fcr eine immer noch bl\u00fchende Nachkommenschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Diese Familie wird hier vorgestellt, sie geh\u00f6rt zu einem Geldern-Klevisches Geschlecht. 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